Kochen ganz leicht! Südtiroler Spezialitäten und italienische Gerichte einfach und schnell zubereitet.
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Vorspeisen

Lasagne mit Radicchio, Scamorza Käse und Rohschinken

Radicchio lasagneEs muss nicht immer Lasagne mit Ragú sein! Wie wäre es mit dieser Alternative? Radicchio ist ein beliebtes Wintergemüse und voller Vitamine, der leicht bittere Geschmack tritt bei diesem Rezept in den Hintergrund, denn dieser wird vom geräucherten Scamorza Käse überdeckt!

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Zutaten: Lasagneblätter, Radicchio, Olivenöl, 1 halbe Zwiebel, Scamorzakäse oder ein anderer würziger Käse, einige Scheiben Rohschinken oder auch Speck, und für die Béchamelsauce: 50 g Butter, 50 g Mehl, 1/2 Liter Milch, etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

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Zubereitung Radicchio: den Radicchio fein hacken, etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Zwiebel darin dünsten, so bald dieser goldbraun ist, auch den Radicchio hinzufügen und weich dünsten – Zubereitung Béchamelsauce: Den Butter in einer Pfanne schmelzen, das Mehl hinzufügen und unter Rühen etwas dünsten, dann, so bald die Mehlschwitze leicht gelb ist, diese mit der Milch ablöschen und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen und für etwa 15 Minuten köcheln lassen.

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Zubereitung Lasagne: Etwas von der Béchamelsauce in eine Auflaufform geben und darauf eine Schicht Lasagneblätter verteilen, auf diese etwas gedünsteten Radicchio legen und diesen wiederum mit dünnen Scheiben von Scamorzakäse belegen, dann wieder eine Schicht Lasagneblätter darauf geben und mit einer Schicht Rohschinken belegen, dieser Schicht folgt wieder eine Schicht Nudelblätter. Die Schichten können beliebig viele sein, wichtig ist, dass zum Schluss die ganze Radicchio Lasagne mit der Béchamelsauce bedeckt und mit Butterflocken verziert wird. Eventuell können auch noch einige wenige Scheiben Scamorza Käse auf der Lasagne verteilt werden. Die Lasagne dann für ca. 30 bis 45 Minuten (je nach Art der Lasagneblätter) im vorgeheizten Backofen backen.
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Südtiroler Schlutzkrapfen

SchlutzerKein Südtiroler Törggelen ohne die typischen Schlutzkrapfen! Aber die Südtiroler Schlutzer schmecken nicht nur im Herbst, sondern das ganze Jahr über! Für die Zubereitung bedarf es ein wenig Geduld, aber Sie werden sehen, die fertigen köstlichen Schlutzkrapfen entschädigen für den Aufwand!

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Zutaten für den Teig: 250 g Roggenmehl, 250 g Weizenmehl, 2 Eier, 1 EL Sesamöl, 1 schwacher TL Salz, 1 kleine gekochte und gepresste Kartoffel, etwas lauwarmes Wasser (nach Bedarf) – Zutaten für die Füllung: 250 g gekochter und fein gehackter Spinat (eventuell auch Mangold), 80 g Ricotta (Topfen), 1 kleine in Würfel geschnittene und in Butter gedünstete Zwiebel, 30 g Parmesankäse, eine fein gehackte Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Muskatnuss – Sonstiges: 100 g braune Butter, 100 g Parmesan, etwas gehackten Schnittlauch

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Zubereitung der Südtiroler Schlutzkrapfen:Schlutzkrapfen

  • Mehl, Eier, Salz, Samenöl mit etwas lauwarmen Wasser zu einem Teig kneten und diesen für ca. 30 Minuten ruhen lassen
  • alle Zutaten für die Füllung mischen und mit den Gewürzen abschmecken
  • den Teig dünn ausrollen und mit einer runden Ausstechform Kreise daraus ausstechen
  • auf den Teigkreisen mit einem Teelöffel oder einem Spritzsack, die Spinatfüllung verteilen und dann diese an den Enden mit den Händen gut verschließen
  • die Schlutzkrapfen in kochendes Salzwasser geben und darin für ca. 2-3 Minuten kochen lassen
  • aus dem Wasser nehmen und auf den Tellern anrichten
  • die Schlutzkrapfen mit dem Parmesan bestreuen, mit brauner Butter übergießen, mit dem gehackten Schnittlauch garnieren und servieren!

Pepata di Cozze – Miesmuscheln mit Tomaten

Kopie von Pepata di Cozze

 

Einfach und schnell zubereitet, ist dieses typische Gericht aus Neapel in Süditalien, wo es Pepata di Cozze  oder vielmehr “mpepata e cozze” auf Napolitanisch genannt wird!

 

Zutaten für 4 Personen: 2 kg Miesmuscheln, 400 g in Würfel geschnittene Tomaten, evt. etwas Porree, etwas Olivenöl, 100 ml Weißwein, 2 Knoblauchzehen, Petersilie, Pfeffer

 

Zubereitung: Die Muscheln gründlich unter kaltem Wasser reinigen und den Muschelbart abziehen (Achtung: geöffnete Muscheln aussortieren), das Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin den Knoblauch, die Zwiebel und nach Belieben den Porree dünsten, die Cozze (Miesmuscheln) hinzufügen und mit dem Wein aufgießen,  zugedeckt köcheln lassen, so bald sich die Muscheln öffnen, diese mit Petersilie bestreuen und mit Pfeffer würzen. Der Name Pepata di cozze kommt übrigens vom Pfeffer, denn Pfeffer heißt auf Italienisch “pepe”. Die Miesmuscheln mit Tomaten in einem flachen Teller anrichten und servieren!

 

Cozze können als Vorspeise oder auch als Hauptgericht serviert werden. Dazu fehlen dürfen aber auf keinen Fall knuspriges Weißbrot oder frische Ciabatta und ein trockener Weißwein!  Muscheln, die sich beim Kochen nicht geöffnet haben, dürfen nicht verzehrt werden.

 

Spaghetti mit Zucchini, Vongole und getrockneten Tomaten

Spaghetti VongoleBei diesem Nudelgericht treffen milde Zucchini auf würzige getrocknete Tomaten und mediterrane Vongole!  

 

Für diesen rasch zubereiteten Sugo (Sauce) werden die geschnittenen Zucchini zusammen mit Knoblauch in reichlich Olivenöl angedünstet,  so bald die Zucchini weich sind, die grob gehackten getrockneten Tomaten (bereits in Öl eingelegte Tomaten eignen sich hierfür besser) und die aufgetauten Vongole (Venusmuscheln) hinzufügen. Natürlich können hier auch frische Venusmuscheln verwendet werden. Je nach Belieben mit Peperoncino (Chili), Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es gerne salzig mag, der kann noch zusätzlich grob gehackte Acciughe-Filets (Sardellenfilets) untermengen. Die die in Salzwasser gekochten und noch heißen Spaghetti in die Pfanne geben, darin schwenken und gleich servieren! Am besten lassen Sie sich dazu ein würziges Glas kühlen Südtiroler Weißwein schmecken!

Quiche mit Lauch, Schinkenwürfeln und Champignons

Quiche LauchHerzhaft genießen wie in Frankreich! Die Quiche Lorraine kommt von der französischen Landküche und kann in unendlich vielen Varianten genossen werden! In Frankreich heißt sie übrigens nicht Quiche, sondern “Tarte”. Der Name kommt aus dem Elsässischen vom Wort “Kiche” und bedeutet so viel wie Kuchen – und genau das ist die Quiche, ein wunderbar herzhafter Kuchen, der lauwarm und in kleine Würfel geschnitten auch super zum Aperitif serviert werden kann!

 

Ich muss gestehen, ich hab mir nicht die Mühe gemacht den Quiche Teig selbst zu machen, für eine schnelle Zubereitung reicht, finde ich zumindest, ein Auslegeteig oder Blätterteig aus dem Supermarkt! 😉 Nichtsdestotrotz gerne hier das Rezept für die Zubereitung vom Quiche Teig!

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Melanzane pasticciate oder Auberginenauflauf

Parmigiana

Dieser Klassiker aus der italienischen Küche schmeckt wunderbar nach Sommer!

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 10 Melanzanescheiben (Auberginen)
  • Olivenöl und Butter
  • 200 g Tomaten
  • 150 ml Tomatensauce
  • 2 Mozzarellawürfel zu 125 g
  • etwas Basilikum, Salz, Pfeffer, Parmesan

Die ca. 0,5 cm großen Melanzanescheiben im Olivenöl auf beiden Seiten anbraten, herausnehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. Mozzarella und Tomaten in Scheiben schneiden, dann die Melanzanescheiben abwechselnd mit den Tomaten- und Mozzarellascheiben in einer mit Butter ausgestrichenen Auflaufform auf der Tomatensauce anordnen. Mit Basilikum, Pfeffer und Salz würzen, für etwa 10 Minuten im Backofen bei 200 Grad backen.